Am Samstag, den 16. Mai, erklingt um 19 Uhr in der Kreuzkirche die Jubiläumskantate von Stefan Daubner. Am Sonntag sind im Gottesdienst um 10 Uhr Auszüge zu hören. In drei Teilen und zwölf Stücken verbindet das Werk biblische Worte — »und hätte die Liebe nicht«, »die mit Tränen säen« und »den Stein, den die Bauleute verworfen haben« — mit Szenen aus der Geschichte der Gemeinde. Die Texte von Roland Gronau erzählen von den Anfängen des Kirchbaus. Die Kantate führt von einem Wirtshausgespräch im Jahr 1524 über ein gemischt-konfessionelles Uhrmacherehepaar bis hin zu einem katholischen Stadtpfarrer, der den Bau ermöglichte. Auch Krieg und Inflation werden thematisiert, ehe Spenden den Bau möglich machten. Am Ende steht das Gemeindeleben heute — mit Beteiligung der Zuhörenden. Mitwirkende sind der »Männerchor ehemaliger Münchener Chorbuben« (Leitung und Orgel: Benjamin Schiefer) sowie Julia Rempe(Sopran) und Michael Braun (Tenor). Außerdem spielen Thomas Hofer (Violine) und Marie-Therese Daubner (Violoncello) und der Posaunenchor der Kirchengemeinde unter Leitung von Thomas Penger. Die Gesamtleitung hat Stefan Daubner. Der Eintritt ist frei.